3 Tipps für herausragende Naturfotographie

Foto Einstellungen: Sony a6000, Sigma 60mm 2.8, ISO320, f2.8, 1/640 Sek.


Dieses Foto zeigt einen melanistischen Damhirsch. Es wurde nicht in der Wildnis aufgenommen, sondern viel mehr in einem Wildpark. Diese Parks bieten den Tieren trotz Gefangenschaft große Flächen an und im Gegensatz zu Zoos werden hier oft nur heimische Arten wie Fuchs, Hirsch und Wildschwein zur Schau gestellt. Es ist also der perfekte Ort um Tierportraits zu üben. Einerseits kommt man nahe an die Tiere ran (braucht also nicht zwingend ein teures Tele), andererseits braucht man trotzdem noch ein gewisses Maß an Geduld und die richtige Perspektive.
Für dieses Bild habe ich mich fast auf den Boden gelegt. Bei Tieren empfiehlt es ich immer auf Augenhöhe zu gehen für die perfekte Wirkung. In diesen Momenten sollte man wenig darüber nachdenken, wie man dabei aussieht, sondern daran wie toll das Resultat am Ende ausschauen wird.

Fairerweise sollte man auf jeden Fall erwähnen, dass solche Bilder in einem Wildpark entstanden sind. Echte Wildtier-Fotografen bringen oft ein Übermaß an Geduld, Zeit und teurem Equipment auf um an die „richtigen“ Bilder von wilden Tieren zu kommen.



Foto Einstellungen: Sony a7II, Tamron 28-75mm 2.8, ISO 100, f2.8, 1/400 Sek.


Das Foto von der typisch weißen Cottage ist auf einem Roadtrip durch Schottland im Januar 2019 entstanden.
„Richtige“ Landschaftsfotografen fotografieren oft nach gewissen Regeln. Dabei darf ein Stativ zum Beispiel nicht fehlen um den ISO gering zu halten. Oft wird auch im Bereich von Blende 8 fotografiert, um eine Schärfe über die gesamte Landschaft sicher zu stellen.
Ich persönlich breche diese Regeln gerne und fotografiere offenblendig und ohne Stativ. Dadurch entwickelt sich einerseits eine tolle Schärfentiefe im Bild was den Betrachter besonders in das Bild hinein zieht, andererseits ist man so aber auch viel flexibler. Man kann sich bewegen wie man möchte und muss nicht ständig das Stativ umstellen. Es kommt also der eigenen Arbeit zu Gute und die meisten Kameras funktionieren heute auch im high-ISO Bereich tadellos, so dass man selbst im fertigen Druck kaum mehr was vom Rauschen sieht.



Foto Einstellungen: Sony a6000, Neewer 35mm 1.8, ISO100, f2, 1/125 Sek.


Reisen und Fotografieren sind zwei Hobbies die passen einfach zusammen. Bei aller Reiseliebe sollte man aber niemals die schönen Ecken bei sich vor der Haustür vergessen. Reisen ist toll, aber ökologisch gesehen nicht sehr nachhaltig.
Mein Tipp: einfach mal morgens vor die Haustür und ins nächste Naturschutzgebiet oder in den nächsten Wald fahren (davon gibt es in Deutschland ja zum Glück reichlich). Bei Sonnenaufgang tummelt es hier nur von tollen Motiven und einer atemberaubenden Stimmung.
Das Bild ist im Taunus entstanden, ein großes hügeliges Waldstück nahe meiner alten Heimat. Ich versuche bei meinen Bildern oft einen passenden Vordergrund zu finden oder eine Art Framing, der das eigentliche Motiv einrahmt. Auch damit erweckt man beim Betrachter wieder eine gewisse Tiefe die einen ins Bild zieht. Es empfiehlt sich auch mit Komplementärfarben zu arbeiten um schöne Kontraste zu erzeugen!


Wenn ihr mehr von mir sehen möchtet, dürft ihr gerne auf meinem Instagram Kanal vorbei schauen (www.instagram.com/anskar.lenzen). Zusammen mit meiner Freundin betreibte ich auch eine Website auf der ihr mehr über Fotografie, Wildtiere und Nachhaltigkeit lernen könnt (www.againstthelight.org). 

Da ist es schwer sich festzulegen! Beides, das Herren Portmonee (braun) und der Herren Gürtel (schwarz), gefallen mir super gut und ich nutze sie einfach täglich.

ANSKAR